Schenkung und Stiftung

Gretel Gerber-Haas und Heidrun Kaupen-Haas im
Offenburger Atelier beim Bilder rahmen.
Foto: Detlev von Greve

1998 schenkte die Familie der Stadt Offenburg den Kernbestand des künstlerischen Werks von Gretel Haas-Gerber. Die Stadt verpflichtete sich, für das Werk Sorge zu tragen, es zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Seit der Überblicksschau „Ich und die Welt“ 2007 gab es zahlreiche Themen- und Jahresausstellungen, die das Werk in seiner Vielfalt präsentierten. 2013 hat Professor Dr. Heidrun Kaupen-Haas, eine Tochter der Künstlerin, weitere Gemälde und Zeichnungen in die Gretel-Haas-Gerber-Stiftung eingebracht. Zweck der Stiftung ist die Förderung und Sicherung des künstlerischen Nachlasses. Es ist ausdrücklicher Wunsch der Stifterin, dass Werke, die sich in der Gretel-Haas-Gerber-Stiftung befinden, der kunstinteressierten Öffentlichkeit auch zum Erwerb angeboten werden. Das Werk dieser großen Tochter der Stadt soll so noch stärker präsent werden.

2014 fand eine Retrospektive der Zeichnungen in der Städtischen Galerie Offenburg statt. Der Katalog stellt das zeichnerische Werk Gretel Haas-Gerbers vor und ergänzt den 2007 erschienenen Band zur Malerei. Beide Bände bieten, gemeinsam in einem Schuber, einen vorzüglichen Gesamtüberblick über das Werk.